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  • AutorenbildMaxi Dietzsch

Keine Angst vor der Zukunft: Tipps für mehr Gelassenheit und Zuversicht

Aktualisiert: 5. Apr. 2023

Als Wirtschaftspsychologin und Business Coach habe ich oft mit jungen Führungskräften zu tun, die unter Zukunftsangst leiden. Die Welt verändert sich in einem rasanten Tempo und es ist normal, sich in Zeiten von Krieg, Pandemie, Naturkatastrophen oder dem Fortschritt der Technologie unsicher zu fühlen. Diese Ängste können unser Denken und Verhalten jedoch sehr beeinflussen und uns davon abhalten, uns adäquat auf die Zukunft vorzubereiten und uns zu entwickeln. In diesem Beitrag möchte ich Tipps geben, wie man Zukunftsangst überwinden und mehr Gelassenheit und Zuversicht erlangen kann.


Angst verstehen und akzeptieren


Zukunftsangst ist eine normale Reaktion auf unsichere Zeiten. Der erste Schritt zur Überwindung besteht darin, sie zu verstehen und zu akzeptieren. Statt sie zu ignorieren oder zu unterdrücken, was sie nur noch verstärkt, sollten Sie Ihre Ängste bewusst wahrnehmen und ihnen Raum geben. Dies kann helfen, die Angst zu regulieren und damit zu relativieren.


Sich auf das konzentrieren, was man beeinflussen kann


Statt sich von der Angst überwältigen zu lassen, sollten Sie sich auf die Dinge konzentrieren, die Sie beeinflussen können. Dazu gehören Ihre eigenen Gedanken, Gefühle, Verhaltensweisen und Entscheidungen.


Haben Sie zum Beispiel Angst vor dem Fortschritt der Technologie konzentrieren Sie sich darauf, welche Fähigkeiten und Stärken Sie haben, die nicht so leicht von Maschinen übernommen werden können. Indem Sie Ihre Fähigkeiten und Stärken weiterentwickeln und sich auf Arbeitsbereiche konzentrieren, die mehr menschliches Einfühlungsvermögen und Kreativität erfordern, können Sie Ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt verbessern. Möglicherweise können Sie sogar von den Vorteilen des technologischen Fortschritts profitieren, indem Sie beispielsweise in Bereichen mit digitalen Tools und Programmen arbeiten.


Realistische Informationen beschaffen


Eine weitere Möglichkeit, um mit Zukunftsangst umzugehen, besteht darin, sich realistisch über die Herausforderungen der Zukunft zu informieren. Wichtig ist dabei, sich nicht nur auf die negativen Entwicklungen zu fokussieren, sondern auch die Chancen und Möglichkeiten zu erkennen. Die Informationsbeschaffung sollte jedoch in einem gesunden Rahmen erfolgen und nicht zur Überforderung führen.


Wichtig ist hierfür eine ausgewogene Balance zwischen dem Bedürfnis nach Wissen und dem Bedürfnis nach Entspannung und Erholung. Planen Sie sich bewusst Zeit für die Informationsbeschaffung ein und achten darauf, nicht zu viel Zeit am Tag mit dem Konsum von Nachrichten und Informationen zu verbringen. Legen Sie eine Pause ein oder wechseln die Informationsquelle, wenn Sie sich gestresst oder überfordert fühlen.


Unterstützung suchen


Es ist wichtig, offen und ehrlich mit sich selbst und anderen über die Ängste zu sein und nach Unterstützung zu suchen, wenn sie zu überwältigend werden. Dazu können Gespräche mit Freunden oder Familie, aber auch der Besuch eines Coaches oder Therapeuten gehören. Sich Unterstützung zu suchen ist keine Schande. Im Gegenteil: es ist ein Zeichen von Stärke und Selbstfürsorge!


Zusammengefasst lässt sich sagen, dass es normal ist, Zukunftsangst zu empfinden. Es ist jedoch wichtig, sich mit ihr zu beschäftigen, um nicht darin zu verharren. Indem Sie die Angst verstehen und akzeptieren, sich auf das konzentrieren, was Sie beeinflussen können, realistische Informationsbeschaffung betreiben, und sich im Zweifelsfalle Unterstützung suchen, können Sie mehr Gelassenheit und Zuversicht erlangen.


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